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Erfahrungen aus dem Planetary Healing Training
in Schottland - Ostern 2007
Die Worte Planetary Healing hatten irgendwie schon immer eine magische Anziehungskraft auf mich. Daran teilzunehmen bedeutete für mich eine Möglichkeit, mir diese neue schöne lichtvolle Erde nicht nur zu erträumen sondern mich aktiv dafür einzusetzen. Dies mit dem abenteuerlichen Aspekt des Reisens zu verbinden, klang für mich genial.
Jeder Tag in dieser Woche in Schottland war einzigartig und erfüllend, brachte Wunder und zugleich Herausforderungen mit sich, neue Erfahrungen und Einsichten sowohl im persönlichen als auch spirituellen Bereich (gibt es da überhaupt einen Unterschied?). Während des Training wurde mir wieder deutlich, was ich im Alltag so oft vergesse: dass ich Teil eines größeren Ganzen bin und dass dieses größere Ganze unvorstellbar ist in seiner Großartigkeit. Es waren kleine Einblicke in und aus dem riesigen Schatz des Universums, die mich begeisterten und mich immer wieder mit Freude, Dankbarkeit, Zuversicht, Frieden und Demut erfüllten. Sie dienten und dienen mir als Inspiration, meine spirituelle Reise im Alltag weiterzuführen, diese eingeschlagene Richtung beizubehalten und zu wissen, dass jeder noch so kleine Schritt in diese Richtung nie umsonst ist.
Besonders wertvoll empfand ich es, die Reise in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu erleben, den „Weg“ ein Stück weit zusammen zu gehen, voneinander zu lernen und zu sehen, wie sich jede und jeder auf einzigartige Weise mit seinen Gaben und Fähigkeiten einbringt. Auch zu sehen, wie intensiv sich jeder und jede in diesen paar Tagen verändert hat, gab mir sehr viel Freude. (Dies war auf allen Eben und ganz deutlich auch auf der physischen zu erkennen: Jeden Morgen sahen alle tatsächlich vollkommen neu und anders aus.)
Es war in dieser Zeit jedoch auch nicht immer einfach für mich, mit ganzer Aufmerksamkeit und Willen bei der Sache zu bleiben, vor allem wenn ich in alte Muster fiel wie z.B. - wie schon so bekannt - damit zu hadern, ob ich gut genug bin so wie ich bin, mich mit anderen zu vergleichen und mich klein zu machen oder wenn ich durch die Prozesse einfach völlig erschöpft war und mich nur noch zurückziehen wollte. Am Ende steht jedoch die Erfahrung, dass sich dadurch etwas entwickeln und zeigen konnte, das mich bestärkt und mich zu mehr Klarheit und Selbstvertrauen führte.
Ein Ereignis in dieser Woche hat sich bei mir besonders eingeprägt, weil das Ergebnis unserer Arbeit dadurch so sichtbar wurde: Ein Ort, der bei allen TeilnehmerInnen beklemmende Gefühle auslöste, der trotz äußerer Schönheit und Ordnung wie tot zu sein schien, erblühte während unseres Aufenthaltes zu neuem Leben. Plötzlich wachten wir morgens bei Vogelgezwitscher auf, im Garten wisperte und raunte es, die Pflanzen atmeten hörbar auf und die Menschen, die dort lebten, schienen von innen zu strahlen.
Insgesamt kann ich noch sagen, dass mich das Training darin unterstützt hat, unterschiedliche Energien genauer wahrzunehmen und ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, was es bedeutet, mich als Kanal anzubieten und diese Energien zu halten, auch und insbesondere mich dabei meiner Eigenverantwortung mehr zu stellen und mir selbst mehr Wertschätzung gegenüberzubringen. Letzteres führte in den darauf folgenden Wochen und Monaten zu einschlägigen Veränderungen in meinem Berufs- und Beziehungsleben, da ich zum ersten Mal seit langer Zeit bereit war, mich meinen Wünschen und Vorstellungen tatsächlich zu stellen und, noch wesentlicher, mich dafür zu öffnen, dass ich das, was ich mir wünsche, auch verdient habe, dass ich es wert bin, es zu bekommen und auch tatsächlich erreichen kann.
Patricia
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