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Selbstfindungsreise
Ich will mich kurz vorstellen bei all jenen, die sich für ein paar prägende Erfahrungen meines Lebens interessieren und deshalb dies durchlesen wollen. Ich bin Renate, 30 Jahre alt und bin als Teamleader in der IT-Branche tätig. Es gab starke Veränderungen in meinem Inneren während der letzten 24 Monate, über die ich hier kurz berichten möchte.
Seit ich denken kann, wollte ich ans Meer. Obwohl ich als Kind lange nicht die Möglichkeit hatte und auch gar nicht wusste warum, lag ich meinen Eltern Jahr für Jahr in den Ohren „Ich will ans Meer!“. Als ich mit ungefähr 9 Jahren das erste Mal dort war, erfüllt sich ein wirklicher Traum. Auch hatte ich bereits zu dieser Zeit ständig den Wunsch, weg zu wollen und fühlte mich nicht wirklich sesshaft. Mit 15 Jahren hatte ich genügend Geld gespart und mit der Erlaubnis meiner Eltern machte ich meine erste Reise mit einer Freundin nach Spanien. Von da an war mein Reisefieber stets auf 40 Grad und ich versuchte, sooft als möglich in fremde Länder zu gelangen. Mehrere Jahre war mein größtes Ziel, dass ich irgendwann mal, so alt wie ich bin, genau so viele Länder bereist haben wollte. Mit 28 Jahren hatte ich dieses Ziel erreicht und begab mich, zuerst noch unbewußt darüber, auf eine große Reise zu mir selbst. Mittlerweile, dank der Entwicklung meines Bewusstseins weiß ich, dass ich permanent auf der Suche war, damals nur nicht wusste wonach.
Eines ergab das andere und bis ich mich versah, war ich auch schon in der Toskana bei meinem ersten Retreat bei MA´al. Dank dem Hinweis eines sehr lieben Freundes, und ohne irgendwelche Vorkenntnisse verließ ich mich auf meine Intuition und folgte ihr einfach. Ich wusste nicht wirklich was auf mich zukam, und das dies der Start in ein völlig neues Bewusstsein und somit auch in ein völlig neues Leben sein würde. Auch wenn es zuerst für mich nicht danach aussah, nahmen mit der Teilnahme dort diverse Veränderungen in meinem Inneren ihren Lauf. Ich war schon immer gesegnet mit einer gewissen Art von Leichtigkeit mit der ich die Dinge anging. Und diese Unterstützte mich bei den verschiedenen Schritten meines Lebens und somit auch diesen. Ich habe unter anderem bei der Arbeit mit MA´al entdeckt, dass es noch mehr gibt, als nur das, was mir bis zu diesem Zeitpunkt klar gewesen ist. Ich habe dort zuerst nur „Bahnhof“ verstanden und war etwas verwundert über diese vollkommen andere Sichtweise der Dinge, und spürte zugleich tief in meinem Herzen, dass mehr dahinter steckt bei dem was dort geschah und sich diese Arbeit sehr stimmig und wahrhaftig anfühlte. Ich bin damals das unerfahrene „Kücken“ bei dem Retreat gewesen, und war erstaunt darüber, was alle anderen wahrgenommen und gesehen haben. Für mich war alles undurchsichtig und dennoch, das Gefühl in meinem Herzen sagte mir, dass es schon passt was da geschieht und vertraute darauf sowie ich bis heute noch darauf vertraue. Mittlerweile weiß ich, dass es nicht notwendig ist, etwas „außerirdisches“ oder „vergangenes“ wirklich zu sehen, nur weil es andere können, denn meine Fähigkeit ist es, mit meinem Herzen zu fühlen und dann zu entscheiden, ob es wahr ist oder nicht. Da ein Teil von mir innig mit dem Wasser, den Delfinen und Walen verbunden ist, hat mich verstehen lassen, warum ich mich Zeit meines Lebens zum Meer hingezogen fühlte. Nur war ich mir dessen lange Zeit unbewußt, bis mir diese Arbeit die Augen dafür öffnete. Ein anderer Teil von mir wollte irgendwie immer allen Menschen behilflich sein und es jedem Recht machen. Das sogenannte „Helfersyndrom“. Auch dessen Ursprung war ich mir, bis zu diesen erkenntnisreichen Erfahrungen, die ich während der letzten beiden Jahre erlebte, nicht bewusst. Allmählich kommt immer mehr an die Oberfläche, dass der Grund dafür war, dass ich hier auf Erden bin, um zu dienen. Dies bedeutet allerdings nicht, mich selber für andere aufzuopfern. Das ist weder mir noch anderen dienlich. Jeder hat seine eigene Wahl zu treffen und ist dafür selber verantwortlich. Ich unterstütze weiterhin gerne meine Mitmenschen von Herzen, dennoch versuche ich nicht mehr, ihnen die eigene Entscheidung abzunehmen.
Es gibt auf Erden und darüber hinaus so viele Dinge, von denen viele Menschen nicht mal gewagt hätten, davon zu träumen. Dennoch weiß insgeheim jeder, dass es da noch was anderes gibt, denn es gibt schließlich nichts, was es nicht gibt. Durch die Arbeit bei MA´al werden einem Tore geöffnet durch die man einen Blick werfen kann. Da wir alle unseren freien Willen haben, liegt es an jedem selbst, diese Tore zu durchschreiten um das größere Ganze dahinter zu erkennen, oder einfach wieder umzukehren. Ich bin während meiner Zeit des Erwachens schon durch einige Tore gegangen, und jedes Mal auf´s Neue freudig überrascht, was es dahinter zu erkennen und zu erfahren gibt. Jedes Seminar das ich bis jetzt besuchte, erzielte auf irgendeine Weise wundervolle Ergebnisse auf verschiedensten Ebenen. Das Leben steckt voller Veränderungen die nie enden werden. Wenn man meint, dass man feststeckt und nicht mehr vorwärts kommt, muss man lediglich innehalten und den nächsten Schritt wagen und nicht einfach stehen zu bleiben. Es gibt keinen falschen Weg den man wählen kann, nur vielleicht einen Umweg, der einen letztendlich wieder in die vorhergesehene Bahn lenkt. Es geht darum, zu erleben, warum wir existieren. Ob die Wahrnehmung durch hören, sehen, fühlen, schmecken oder riechen erlebt wird ist unerheblich, denn jeder Sinn für sich ist einzigartig und alles in allem ergibt das wirklich große Bild.
Im Endeffekt ist es wohl so, dass wir alle dazu da sind, am großen Schöpfungsplan beizutragen und uns mit unserem Selbst einzubringen.
DIE HOFFNUNG AUF DAS NEUE IST DIE HOFFNUNG AUF DAS LEBEN; DENN DAS LEBEN BRINGT IMMER WIEDER NEUES.
Renate
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